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Ein amerikanischer Astronaut auf dem Mond in seinem Raumanzug.

Weg mit den 
Barrieren! 

Der Gipfel des Mount Everest, der höchste Berg der Erde.

Wir sollten 
weiter sein. 

Es wird höchste Zeit für ein
barrierefreies Deutschland!

Vor fast 50 Jahren betrat der erste Mensch den Mond. Vor über 60 Jahren wurde der Mount Everest das erste Mal erklommen. Menschen mit Behinderung stoßen noch heute jeden Tag auf unüberwindliche Schranken. Das darf nicht sein! Helfen Sie mit: Tragen Sie ärgerliche Barrieren in unsere Landkarte ein. Unterstützen Sie unsere Forderungen. Mobilisieren Sie Freunde und Bekannte.

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Sie uns! 

So wird Deutschland barrierefrei!

Klicken Sie hier und unterstützen Sie jetzt unsere Forderungen!

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Menschen fordern ein barrierefreies Deutschland

Barrierefreiheit ist eine wesentliche Voraussetzung, damit alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Das erklärt die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) unmissverständlich. In Deutschland stoßen Menschen mit Behinderung jedoch noch immer auf unüberwindbare Hindernisse. Bestehende rechtliche Vorgaben sind oft unzureichend oder zu unverbindlich. Das muss sich ändern!

Der Sozialverband VdK fordert deshalb: Durch klare gesetzliche Regelungen müssen Wohnungen, Verkehrsanlagen und -mittel sowie alle privaten Güter und Dienstleistungen endlich für alle zugänglich werden.

Themenblatt Barrierefreiheit - PDF (79 KB)

Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden, wo und wie er leben möchte. Davon kann in Deutschland keine Rede sein. Der Mangel an barrierefreiem und altersgerechtem Wohnraum und einem entsprechenden Wohnumfeld ist immens. Wichtige Fördermittel wurden drastisch gekürzt, wirksame Regelungen fehlen. Der Sozialverband VdK fordert deshalb: Der barrierefreie und altersgerechte Wohnungsbau braucht eine entschiedene Förderung durch den Bund! Die Länder müssen zum zweckgebundenen Einsatz der Mittel verpflichtet werden. Barrierefreiheit muss verbindliche Voraussetzung der Städtebauförderung werden. 

Themenblatt Wohnen - PDF (84 KB)

Ein selbstbestimmtes Leben ist ohne Mobilität nicht denkbar. Im Widerspruch dazu sind rechtliche Vorgaben für die Barrierefreiheit, insbesondere des Schienen- und Flugverkehrs, in Deutschland völlig unzureichend. Im Taxi- und Mietwagengewerbe fehlen sie ganz. Die Folge: Jeden Tag werden Menschen mit Behinderung mit unzumutbaren Barrieren konfrontiert. Der Sozialverband VdK fordert deshalb: Der barrierefreie Bau von Bahnhöfen muss forciert, Servicezeiten müssen ausgebaut werden. Fluggesellschaften müssen gesetzlich zum barrierefreien Kabinendesign verpflichtet werden. Die Barrierefreiheit von Taxen und Mietwagen braucht eine einheitliche Regelung.

Themenblatt Verkehr - PDF (94 KB)

Im deutlichen Widerspruch zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) sind insbesondere große Bereiche der Privatwirtschaft von der Verpflichtungen zu Barrierefreiheit weitgehend ausgenommen. Stattdessen setzt Deutschland auf freiwillige Vereinbarungen. Ohne Erfolg! Der Sozialverband VdK fordert deshalb: Alle privaten Anbieter müssen gesetzlich zur Barrierefreiheit verpflichtet werden – mit einer verbindlichen Frist bis 2023 und Regelungen zu Kontrolle und Sanktionen. Die Verpflichtungen zu angemessenen Vorkehrungen brauchen eine gesetzliche Grundlage!

Themenblatt Private Güter und Dienstleistungen - PDF (80 KB)

Barrierefreiheit kommt nicht von ungefähr. Sie fordert den Einsatz aller und braucht finanzielle Anreize durch Bund, Länder und Kommunen. Auf Bundesebene ist ein Investitionsprogramm in Höhe von 800 Millionen Euro im Jahr erforderlich. Das lohnt sich für alle: Denn Barrierefreiheit spart Sozialausgaben in Milliardenhöhe; die Investitionen wirken wie ein Konjunkturprogramm. Von jedem Euro, der in die bauliche Barrierefreiheit investiert wird, fließen 40 Cent an die öffentliche Hand zurück, vor allem durch Umsatz- und Lohnsteuer. Es ist also finanzierbar, was längst überfällig ist: ein barrierefreies Deutschland.